Christoph Hartke bleibt Vorsitzender

CDU-Ortsunion Rahden diskutierte über eine Vielzahl von Themen

Der neu gewählte Vorsitzende Christoph Hartke (3. v.l.) und Bianca Winkelmann MdL (5. v.l.)  zusammen mit den neu gewählten Vorstandsmitgliedern sowie Wahlleiter Horst Nehler (7. v.l.)
Der neu gewählte Vorsitzende Christoph Hartke (3. v.l.) und Bianca Winkelmann MdL (5. v.l.) zusammen mit den neu gewählten Vorstandsmitgliedern sowie Wahlleiter Horst Nehler (7. v.l.)
Von der Kirchplatzsanierung über die Zukunft des Krankenhauses bis hin zu Straßenausbaubeiträgen hat die CDU-Ortsunion Rahden während ihrer jüngsten Versammlung eine Vielzahl von Themen diskutiert.

Anlass für das Treffen im Steller „Ulmenhof“ war die turnusgemäße Wahl des Vorstands. An der Spitze der CDU-Ortsunion Rahden steht auch weiterhin Christoph Hartke. Die Mitglieder bestätigten ihn einstimmig in seinem Amt und wählten Rahdens Ortsvorsteher Frank Holtmann zu seinem Stellvertreter. Schriftführer ist Guido Peitsmeier. Zudem komplettieren Ulrich Hartmann, Matthias Specht und Petra Pödtke als Beisitzer den Vorstand.

Zu den ersten Gratulanten zählte die heimische Landtagsabgeordnete und Rahdener CDU-Stadtverbandsvorsitzende Bianca Winkelmann. Sie berichtete den Anwesenden außerdem von der geplanten Reform des Kommunalabgabengesetzes (KAG) in Nordrhein-Westfalen, das die Anliegerbeiträge beim Straßenbau regelt. „Das neue KAG wird einfacher, klarer und vor allem fairer“, meinte Bianca Winkelmann. Die Reform sieht unter anderem eine Halbierung der Anliegerbeiträge vor. Die entstehende Finanzierungslücke übernimmt dann das Land. Außerdem gibt es Ausnahmeregelungen für Eckgrundstücke und besonders große Flächen sowie eine verpflichtende Bürgerbeteiligung. Härtefälle sollen stärkere Berücksichtigung finden. „Die Interessen von Anliegern und den Kommunen schienen sich unversöhnlich gegenüber zu stehen. Nun ist es der NRW-Koalition gelungen, beide Seiten zu vereinen. Auf der einen Seite gibt es spürbare Entlastungen für die Anlieger und auf der anderen Sicherheit für die Kommunen.“ Eine Sache möchte die Landtagsabgeordnete außerdem betonen: „All das soll rückwirkend für Maßnahmen gelten, die der Rat nach dem 1. Januar 2018 beschlossen hat.“

Ortsvorsteher Frank Holtmann ging unter anderem auf den Neubau der Sekundarschule („eine große Hausnummer für Rahden“) sowie die Umgestaltung des Kirchplatzes ein. „Ich habe bisher eigentlich nur positive Rückmeldungen erhalten“, sagte er zum neuen Stadtmittelpunkt. „Wir sollten jetzt erst einmal abwarten, bis alles abgeschlossen ist, und können dann noch einmal schauen, was zu verändern ist.

Kernthema der CDU-Ortsunion Rahden bleibt auch weiterhin der Erhalt des Krankenhauses in Rahden. „Die geplante Angliederung an das Klinikum in Minden stimmt uns grundsätzlich erst einmal optimistisch“, meint Vorsitzender Christoph Hartke. „Ein schönes Zeichen für die Zukunft des Standorts wäre es, wenn die Mühlenkreiskliniken unserem Krankenhaus dann demnächst auch seinen ursprünglichen Namen zurückgäben und es dann wieder „Krankenhaus Rahden“ heißt“, fügte er hinzu.

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