Weiblicher geht’s kaum

Bianca Winkelmann begrüßte Landfrauen und einige Begleiter in Düsseldorf

So viel geballte Frauenpower hat Bianca Winkelmann bisher noch nicht an Ihrem Arbeitsplatz in Düsseldorf begrüßen dürfen. Eine Gruppe von Landfrauen aus dem gesamten Wahlkreis und eine Handvoll (männlicher) Begleiter hat nun den Landtag am Rhein besucht, um sich mit der heimischen Abgeordneten Winkelmann auszutauschen und die parlamentarische Arbeit einmal hautnah zu erleben.

Nach einer allgemeinen Einführung durch den Besucherdienst des Landtags und einem Besuch der Plenardebatte war das Gespräch mit der Landespolitikerin an der Reihe. Bianca Winkelmann berichtete von ihrer Arbeit im Landtag und ging unter anderem auf die Tätigkeit im Petitionsausschuss ein: "Der Petitionsausschuss ist sozusagen der Kummerkasten der Bürgerinnen und Bürger des Landes. Hier können sie selbst Beschwerden und Bitten vorbringen. Die Abgeordneten in diesem Ausschuss erfahren also unmittelbar, was die Menschen bedrückt und haben die Pflicht, wenn sie einem Antrag zustimmen, diesem nachzugehen. Dort habe also auch ich umso mehr die Möglichkeit, direkt etwas für die Leute vor Ort zu machen und im besten Falle ihre Situation zu verbessern."

Als Landwirtin freut sie sich außerdem besonders, als Sprecherin ihrer Fraktion für die Bereiche Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz im entsprechenden Politikfeld die "einmalige Chance mitzugestalten" zu haben. "Man springt schon ins kalte Wasser", erinnert sich die Christdemokratin auf Frage einer Besucherin an den Beginn ihrer Tätigkeit in Düsseldorf vor gut einem Jahr.

Gegen Ende des Gesprächs gingen die Besucher dann noch auf die Frage nach dem Ausbau des schnellen Internets ein. Des Problems sei sie sich bewusst, sagte Winkelmann und betonte, dass die Frage nach schnellem Internet heute schon darüber entscheide, ob ein junger Mensch auf dem Land bleibt oder in die Stadt zieht. Sie verwies unter anderem auf den bisherigen Erfolg des Mobilfunktpaktes zwischen Land und Mobilfunkanbietern, um Funklöcher zu schließen. Abschließend standen für die Besucher noch Kaffee und Kuchen und ein Besuch der "längsten Theke der Welt" auf dem Programm.

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