„Qualität in den Kitas sichern“

Einrichtungen in Minden-Lübbecke erhalten zusätzliche Millionen

Die Kitas wie das Zwergennest in Hüllhorst erhalten mehr Geld vom Land NRW.
Die Kitas wie das Zwergennest in Hüllhorst erhalten mehr Geld vom Land NRW.
Die NRW-Koalition stärkt seit Regierungsantritt 2017 konsequent die Kitalandschaft in Nordrhein-Westfalen und damit die Familien in unserem Land. Beispiele sind insbesondere das Kita-Rettungspaket und ein Übergangsgesetz. Beides hilft, die Kindertagesstätten bis zur Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) finanziell abzusichern. Dazu gibt es jetzt die genauen Zahlen, welches Jugendamt wie viel Geld bekommen hat.

Die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann freut sich, dass das für ihren Wahlkreis zuständige Jugendamt zusätzlich 3.526.612 Euro aus dem Kita-Rettungspaket für 2017/2018 und 2.759.942 Euro aus dem Übergangsgesetz für 2019/2020 erhalten hat. „Damit hat die NRW-Koalition direkt nach Regierungsantritt die Existenz vieler Kitas gesichert, die unter Rot-Grün kurz vor der Schließung standen“, so Bianca Winkelmann. „Diese zusätzlichen Mittel sichern die Qualität in unseren Kindertagesstätten, bis das neue KiBiz die Kitalandschaft finanziell zukunftssicher aufstellt.“

Es sei der NRW-Koalition ein Herzensanliegen, dass die Kleinsten gut versorgt sind. "Das klappt aber nur, wenn die Rahmenbedingungen für qualitativ gute frühkindliche Bildung und Betreuung gesichert sind“, meint Bianca Winkelmann. „Die Erzieherinnen und Erzieher leisten wichtige Arbeit. Mit den zusätzlichen Mitteln für die Träger sichern wir die Qualität in den Kitas und schaffen die Grundlage für die Beschäftigten, damit sie ihre Arbeit für die Kinder und Familien in Nordrhein-Westfalen verlässlich fortsetzen können.“


Zum Hintergrund:

Ein wesentlicher Baustein im Koalitionsvertrag von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen ist die Reformierung des Kinderbildungsgesetzes für unsere Kleinsten. Das KiBiz ist die Finanzierungsgrundlage der Kitas in Nordrhein-Westfalen. Der Gesetzesentwurf wurde im Juli von CDU und FDP ins Parlament eingebracht. Die Reform soll für das Kindergartenjahr 2020/21 in Kraft treten. Unmittelbar nach Regierungsantritt im Jahr 2017 hat die NRW-Koalition mit dem Kita-Rettungspaket von Höhe einer halben Milliarde Euro zusätzlich zur Regelförderung eine erste Unterstützung der Kindertagesstätten auf den Weg gebracht. In einem zweiten Schritt wurde das Übergangsgesetz beschlossen. Es bringt den Kita-Trägern nochmals zusätzliche Mittel in Höhe von 450 Millionen Euro für das aktuell laufende Kita-Jahr 2019/20. Mit dem neuen KiBiz werden ab dem kommenden Kita-Jahr jährlich und zusätzlich 1,3 Milliarden Euro in das System der Kindertagesbetreuung investiert werden. Davon rund eine Milliarde Euro in mehr Qualität.

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