Besuch aus der Heimat

Bianca Winkelmann diskutierte mit Gästen aus dem Mühlenkreis

Erste Plenarwoche nach der parlamentarischen Sommerpause und dann gleich eine Besuchergruppe: Bianca Winkelmann, heimische Landtagsabgeordnete für den Altkreis Lübbecke, Hille und Petershagen, hat nun zwischen Abstimmungen und Reden eine Gruppe mit 48 Personen aus dem Mühlenkreis begrüßen dürfen und freute sich über die „schöne Abwechslung“ am Plenartag.

„Das ist immer wieder eine ganz besondere Situation, wenn ich so viele bekannte Gesichter an meinem Arbeitsplatz in Düsseldorf begrüßen darf und zeigen kann, wie wir so arbeiten“, so die Christdemokratin. Mitglieder des ZWAR-Netzwerks aus Stemwede, die Chronikgruppe Alt-Espelkamp und CDU-Mitglieder aus Petershagen waren morgens ab Espelkamp gemeinsam mit dem Bus nach Düsseldorf gefahren, um unter anderem die Diskussion im Plenarsaal zu verfolgen und um danach noch mit ihrer Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Viele Fragen drehten sich dabei um die Gepflogenheiten im „Hohen Haus“ von Nordrhein-Westfalen wie um Zwischenrufe, die Arbeit in den Ausschüssen oder um aktuelle Umweltthemen. So wollte ein Waldbesitzer aus Stemwede wissen, wie die Umweltpolitikerin Winkelmann die Situation in den Wäldern einschätzt und wie die NRW-Koalition hier unterstützt. „Als Sprecherin meiner Fraktion für Umwelt bin ich im ganzen Land unterwegs. Und egal ob im Siebengebirge, dem Teutoburger Wald oder im Stemweder Berg ist der Wald in einem desolaten Zustand. Nach den Fichten wird es nun die Buchen treffen. Und das ist in vielen Punkten ein Problem, denn der Wald ist nicht nur Lebensraum für Tiere, Naherholungsgebiet für uns Menschen, sondern auch ein wichtiger CO2-Speicher für das Klima. Letztlich geht es aber genauso auch um Punkte wie die Verkehrssicherheit, wenn die Bäume in unseren Wäldern krank sind. Die NRW-Koalition wird die Mittel für die Wiederaufforstung in Folge von Dürre, Bränden und Borkenkäfer von vier Millionen auf zehn Millionen jährlich mehr als verdoppeln. Gleichzeitig setzt sich die CDU in NRW dafür ein, dass diejenigen, die Wälder aufforsten und damit Klima schützen, auch aus einer CO2-Bepreisung profitieren. Was wir aber trotz aller vielfältigen Bemühungen schon jetzt sagen müssen, ist, dass sich unser Wald, wie wir ihn kennen, verändern wird“, sagte Bianca Winkelmann in Richtung der Besucher.

Nach einem Bummel durch die Altstadt ging es für die Gruppe am Abend wieder zurück in den Mühlenkreis.

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